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Madoka Kaname (鹿目 まどか)
Madoka Chara Sheet
Information
Name Madoka Kaname
Geschlecht Weiblich
Alter 14
Haarfarbe Rosa
Augenfarbe Rosa
Größe ca. 1,52 m
Waffe Pfeil und Bogen
Synchronsprecherin (Japanisch) Aoi Yūki
Synchronsprecherin (Englisch) Christine Marie Cabanos
Synchronsprecherin (Deutsch) Lydia Morgenstern

„Wenn es heißt, dass es falsch sei, Hoffnung zu haben, werde ich... werde ich wieder und wieder antworten, dass das einfach nicht stimmt. Davon werde ich mich niemals abbringen lassen.“

Madoka Kaname ist die Protagonistin und Namensgeberin von Puella Magi Madoka Magica. Sie ist ein vierzehnjähriges und höfliches, freundliches Mädchen. Ihr Leben ist eigentlich ziemlich normal – sie hat einen guten Draht zu ihrer Familie und ist von guten Freunden umgeben. Aber eines Nachts träumt sie von einem einem Mädchen, das gegen ein seltsames Wesen kämpft. Dieses Mädchen aus ihrem Traum wechselt am Tag darauf an ihre Schule.

AussehenBearbeiten

Madoka ist ein Mädchen geringer Körpergröße. Sie hat rosafarbene, schulterlange Haare, die sie in zwei Zöpfen zusammen trägt. Diese sind mit roten Schleifen gebunden. Wie ihre Haare sind auch ihre Augen rosa, wodurch sie das klischeehafte Aussehen eines Magical Girls aufweist.

Als Klamotten trägt Madoka grundsätzlich ihre Schuluniform. Diese besteht aus einer cremefarbenen Jacke, an der am Kragen und an den Ärmeln rote Verzierungen zu sehen sind, einem weißen Hemd, einem schwarz-weiß-karierten Rock und braunen Lederschuhen. Dazu trägt sie weiße Kniestrümpfe.

Madokas Outfit als Magical Girl ist eher mädchenhaft. Sie trägt ein weißrosafarbenes Kleid, welches über und über mit Rüschen und Schleifen verziert ist. Wie im Alltag trägt sie Schleifen im Haar, welche aber rosa sind und größer ausfallen. Zudem trägt sie weiße Kniestrümpfe, die aber kürzer sind als bei ihrer Schuluniform. Ihre Accessoires sind ein dunkelrotes Halsband und weiße Handschuhe, und ihre Schuhe sind mit Schleifen verziert, haben kleine Absätze und dieselbe Farbe wie ihr Halsband. Ihr Soul Gem hat die Form einer Träne und ist ebenfalls rosa. Als Waffe verwendet sie den Bogen.

PersönlichkeitBearbeiten

Auf den ersten Blick wirkt Madoka wie ein naives, höfliches Mädchen. Obwohl sie manchmal etwas schüchtern ist, hat sie keine großen Schwierigkeiten Freunde zu finden, und sie behandelt andere stets mit Höflichkeit und Respekt.

Madoka hat ein geringes Selbstbewusstsein, und sie glaubt, dass sie der Welt nicht viel bieten kann, es sei denn, sie hilft anderen Leuten. Aus diesem Grund scheint sie wie geeignet für ein Magical Girl zu sein. Sie kann schnell nervös werden, und in manchen Situationen kann sie wegen ihrer Unsicherheit und ihres Wunsches, Leuten zu helfen, leicht manipuliert werden. Als Magical Girl ist sie um Einiges selbstbewusster als vor ihrem Wunsch.

Madoka gibt den meisten Mädchen am Ende ihres Namens den Suffix „-chan“ oder „san“. Den Jungen in ihrer Familie gibt sie den Suffix „-kun“, woraus man schließen kann, dass sie zum Einen sehr Respekt voll ist, und sie zum anderen mehr mit Mädchen anfangen kann als mit Jungs.

GeschichteBearbeiten

Madoka im Anime und auf den Drama-CDsBearbeiten

Nach Mamis Tod änderte Madoka ihre Meinung darüber, den Pakt mit Kyūbey zu schließen und zu einem Magical Girl zu werden.

In der zehnten Folge wurde offenbart, dass sie eine von vielen ist, und dass sie in allen Timelines zuvor gestorben ist.

Auf der ersten Drama CD wurde der Grund, weswegen sie zum Magical Girl wurde, erklärt – sie wollte eine Katze vor dem Überfahren retten. Von Anfang an behandelte Madoka Homura, welche zu diesem Zeitpunkt von anderen verspottet wurde, mit äußerstem Respekt. Aus dem Grund stehen sich die beiden auch so nahe. Man merkt auch, dass sie, wann immer sie den Pakt mit Kyūbey schloss, selbstbewusster wurde. Das liegt daran, dass er ihr das Gefühl gab, ein bestimmtes Ziel zu verfolgen.

Madoka in Puella Magi Kazumi MagicaBearbeiten

Kazumi madoka

Als Umika erklärte, dass Hexen der Endzustand aller Magical Girls sind, ist ganz kurz die Silhouette von Madoka aufgetaucht. Auf den letzten Seiten des ersten Bandes hatte sie auch einen ganz kleinen Auftritt.

Madoka in Puella Magi Oriko MagicaBearbeiten

„Wie kannst du da nur so ruhig bleiben? Warum? Warum rettest du nur mich? Wo du doch so unendlich stark bist, Homura?! Wenn du die anderen im Stich lässt... dann wäre es besser gewesen, du hättest mich auch nicht gerettet...!“

  • Madoka taucht im dritten Kapitel auf und fragt Homura, ob sie mit ihr, Sayaka und Hitomi nach Hause gehen will. Sie wird gut von ihr (Homura) beschützt, weshalb sie sich auch nicht über das System der Magical Girls bewusst ist.
  • Im vierten Kapitel taucht sie auf einer Seite auf. Sie wird mit ihren Freundinnen dabei gesehen, wie sie nach der Schule essen gehen.
  • Vom fünften bis zum siebten Kapitel wird die Mitakihara-Mittelschule von den Magical Girls Oriko Mikuni und Kirika Kure angegriffen. Als die Schule von einer Hexenbarriere umhüllt wird, wird Madoka von ihren Freunden getrennt, welche von Familiaren angegriffen werden. Homura rettet sie zwar in letzter Sekunde, aber sie will wissen, warum sie nicht den anderen hilft. Erstere antwortet, sie sei sich bewusst, dass sie nicht alle retten kann, aber sie wollte Madoka trotzdem retten. Homura entschuldigt sich bei ihr, während sie diese in eine Barriere steckt, damit die Familiaren sie nicht angreifen können. Sie schafft es, aus der Barriere zu entkommen und sich wieder mit ihren Freunden zu vereinen. Gemeinsam ziehen sie los, um Homura zu helfen. Dabei wird Madoka von Oriko getötet. Bevor Homura am Ende die Timeline neu startet, trauern Sayaka und Hitomi ihrer verstorbenen Freundin nach.

Madoka in Puella Magi Madoka Magica: Different StoryBearbeiten

„Mami, heißt das etwa, dass du, wenn du dich selbst retten willst, alle Magical Girls aufgeben musst, die nicht deine Freunde sind...?“

Madoka taucht am Ende des ersten Bandes auf, um Mami aufzuwecken und sich in Kyōkos und Sayakas Kampf einzumischen. In dieser Timeline schloss sie zwar noch nicht den Pakt mit Kyūbey, aber sie begleitete ihre Freunde trotzdem auf ihren Patrouillen.

  • Madoka macht sich Sorgen um Sayaka und fragt sich immer wieder, wie sie ihr helfen kann. Sie erzählt Kyōsuke, wie seine Taille geheilt wurde. Das hilft ihrer Freundin jedoch nicht.
  • Am Ende dieser Geschichte wird sie zum Magical Girl. Sie wünscht sich, Sayaka zu helfen, weswegen Homura diese Timeline aufgibt.
    • Madoka ist sich nicht über das System der Magical Girls im Klaren. Sie denkt, dass ihre Freundin von Hexen umgebracht wurde, weil Homura es ihr so erzählt hatte.
    • Nachdem sie von dieser Hilfe angenommen hatte, trifft sie Kyōko. Beide freunden sich an und erzählen sich alles über Sayaka und Mami.

Madoka in RebellionBearbeiten

Vor Beginn des Films locken die Inkubatoren Homuras Soul Gem in eine Art Isolierungsfeld, welches den „Kreislauf“ - also Madoka - nicht durchlässt. Dadurch wird eine Barriere im Soul Gem gebildet.

Das Isolierungsfeld bewahrt Homura trotzdem davor, als Hexe wiedergeboren zu werden. Das wiederum bedeutet, dass Madokas Wunsch nicht ungültig war (auch wenn es nicht direkt erwähnt wurde, ist angedeutet worden, dass der Platz, in den der „Kreislauf“ nicht eindringen kann, Madokas Allwissenheit blockiert). Kyūbey erlaubt der Barriere, die Opfer mit einzubeziehen - zu denen auch Mami, Kyōko und Madokas Familie gehören. Er glaubt, dass dieser Wille den „Kreislauf“ dazu bringt, sich in die Schranke zu materialisieren. Sein Ziel ist es, ihn zu beobachten, wodurch ihm letztendlich erlaubt wird, einzugreifen und ihn zu kontrollieren.

Madoka ist sich trotzdem seines Plans bewusst. Sie betritt gemeinsam mit Sayaka und Nagisa Momoe (dem Magical Girl, welches zur Hexe Charlotte wurde) die Barriere. Um die Inkubatoren davon abzuhalten, den „Kreislauf“ zu beobachten - welcher ihnen mehr Informationen über das System der Hexen geben würde, als sie eigentlich brauchen -, vertraut sich Madoka mit ihren Erinnerungen und Kräften beider an.

Innerhalb der Barriere glaubt sie, dass sie ein gewöhnliches Magical Girl ist. Sie wird mit ihrer Familie wieder vereint, welche ebenfalls hineingesaugt wurde, und sie stellt fest, dass deren Erinnerungen verändert wurden. Gemeinsam mit Sayaka, Kyōko, Mami und Bebe (Nagisas Verkleidung) kämpft sie gegen die Nightmares (gegen Monster in Homuras Barriere). Obwohl Kyūbey erkennt, dass Madoka der „Kreislauf“ ist, ist er nicht in der Lage, die Natur ihrer Kräfte zu bestimmen. Aus dem Grund beschließt er, stets in ihrer Nähe zu bleiben und sich als ein harmloser, tierähnlicher Assistent auszugeben. Letzten Endes taucht Homura in ihrer Barriere auf und verbündet sich mit den anderen Magical Girls. Zu dem Zeitpunkt ist ihr nicht bewusst, dass sie eine Hexe ist. Doch bald wird ihr klar, dass sie sich in einer Barriere befindet, und sie versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Ihre Versuche bringen sie zwar in Kontakt, aber auch in Konflikte mit den anderen Magical Girls. Madoka kommt zu ihr und schlägt ihr vor, sich ihre Probleme anzuhören. Am Ende des Animes versucht diese, ihr ihr Schicksal zu erklären und umschließt es als ihren Traum. Daraufhin sagt sie zu Homura, es sei ein schlechter Traum, und sie versichert ihr, dass sie niemals irgendwo hingehen würde, wo sie nie wieder irgendjemanden sehen könnte. Diese nimmt an, dass Madoka nicht glücklich darüber ist, der „Kreislauf“ zu sein (oder zumindest ist sie nicht so glücklich, wie sie sein sollte). Sie rief anschließend aus, dass sie sie davon abgehalten hatte, sich selbst zu opfern. Homura beschließt dann, daran zu glauben, dass sie real ist. Ihr wird nebenbei selbst klar, dass sie die Hexe ist.

Am Ende findet sie Kyūbeys Plan heraus und beschließt, ihn zu vereiteln, indem sie in ihrer eigenen Barriere stirbt. Sie verwandelt sich in Homulilly - ihre Hexenform - und marschiert geradewegs auf ihren Tod zu. Glücklicherweise haben Sayaka und Nagisa bereits den anderen Magical Girls davon erzählt, und gemeinsam schließen sie einen Plan, um Homura zu retten. Sayaka ruft ihre Hexenform Oktavia von Seckendorff und eine Armee von Familiaren herbei. Madoka und Nagisa benutzen ihre Magie, um die Decke von Homulillys Barriere zu attackieren, während die anderen Magical Girls, die herbeigerufenen Familiaren und Oktavia die Hexe aufhalten. Am Ende wird die Decke der Barriere zerstört, und Kyūbeys Isolierungsfeld wird gefunden. Madoka erreicht Homuras Menschheit, und beide vereinen ihre Kräfte, um das Feld von innen zu zerstören. Dadurch wird sein Plan vollkommen vereitelt.

Mit der Zerstörung des Isolierungsfeldes kehren alle Magical Girls in die echte Welt zurück. Sayaka und Nagisa kehren in Madokas Erinnerungen und Kräfte zurück. Diese verwandelt sich dann in ihre göttliche Form. Trotzdem befindet sie sich immer noch in ihrer Menschenform (was bedeutet, dass ihr die Allwissenheit fehlt und sie von anderen gesehen werden kann). Als sie nach unten schwebt, um Homuras Soul Gem an sich zu nehmen, nimmt diese ihre Hand, bevor er gereinigt werden kann. Das führt dazu, dass er erst schwarz und anschließend mit einer anderen Farbe gefüllt wird (es ist unklar, ob diese Farbe bereits in ihm existiert hat, oder es an Homura lag). Die Farben explodieren nach außen, und mit den Rissen wird er durch die Realität verewigt, was wiederum das Universum verschlingt.

Homura wird zu einer neuen Existenz, die sie als Dämon definiert. Sie erklärt, dass sie einen Teil vom „Kreislauf“ an sich gerissen hat, was mit Madokas Existenz als Mensch übereinstimmt. Eine neue Welt wird erschaffen, in der die Magical Girls am Leben sind und glücklich sein können. Allerdings verändert sie deren Erinnerungen, damit sie sich der neuen Welt anpassen können. In dieser glaubt Madoka, dass sie mit ihrer Familie drei Jahre in den USA verbracht hat und erst vor Kurzem wieder nach Japan zurückgekehrt ist. Sie tauscht ihre Rolle mit der von Homura und kommt neu in ihre Klasse. Diese stellt sich ihr vor und bietet ihr an, ihr die Schule zu zeigen.

Als beide zusammen durch die Schule gehen, fragt sie Madoka, wie sie sich nach ihrer Rückkehr fühlt. Darauf antwortet diese, es fühle sich bekannt, aber dennoch anders an. Sie fängt an zu realisieren, dass sie selbst anders ist. Ihre Augen leuchten golden auf, ihre gelben Haarschleifen lösen sich von alleine, und die Realität verändert sich wieder. Homura hakt sich bei ihr ein und sagt ihr, dass sie jetzt ihr wahres Ich sei, was sowohl die beiden, als auch die Realität wieder an ihren Ursprungsort zurückbringt. Sie fragt Madoka, was wichtiger ist - Gesetze oder Träume. Diese sagt, das Gesetz sei wichtiger, und dass es schlecht sei, es für sich selbst zu zerbrechen. Homura löst die Haarschleife, die sie von ihr erhalten hatte und sagt, dass beide eines Tages Feinde werden könnten. Anschließend bindet sie die Schleife in ihr Haar und sagt, es sei ihr egal. Ihr ist nur eine Welt wichtig, in der sie fröhlich sein kann.

In einer der letzten Szenen des Films sieht man, wie Madoka mit ihrer Familie Kisten umpackt.

WünscheBearbeiten

Wegen der verschiedenen Timelines hängt Madokas Wunsch, der sie zum Magical Girl macht, davon ab, aus welcher sie eigentlich ist. Auch wenn ihre Wünsche unterschiedlich waren, hingen sie dennoch mit ihrem freundlichen Wesen zusammen.

Bis jetzt ist bekannt, dass sie den Pakt mit Kyūbey schloss, um:

  • in der ersten Timeline eine Katze vor dem Überfahren zu retten.
  • Homura in der vierten Timeline vor Walpurgisnacht zu retten, oder die Macht zu bekommen, die Hexe besiegen zu können.
  • Sayaka in der Different Story zu retten.
  • die Magical Girls der Vergangenheit und der Zukunft vor ihrem Schicksal, Hexen zu werden, zu retten.

Madoka fragte Sayaka auch, ob sie sie auf ihren Patrouillen begleiten könnte, nur für den Fall, dass letztere sich in Gefahr begeben würde. Dann könnte sie sich nämlich etwas wünschen und ihre Freundin retten. In der achten Folge schloss sie beinahe den Pakt mit Kyūbey, aber wurde noch rechtzeitig von Homura aufgehalten.

TriviaBearbeiten

  • Die Zeichen ihres Nachnamens bedeuten „Hirsch“ (鹿) oder „Auge“ (目).
  • Ihr Nachname kann auch als Vorname verwendet werden.
  • Er klingt genauso wie (要), was so viel bedeutet wie „Schlussstein“ oder „Zentrum“
  • Ihr Vorname ist in Hiragana geschrieben, weswegen er keine besondere Bedeutung hat. Aber wenn er im Kanji geschrieben wird, kann er „rund“ bedeuten (円).
  • Ihr Vorname kann „Wunsch“, „Ambition“ oder „Blume“ bedeuten.
  • In ihrem Zimmer hat Madoka viele Kuscheltiere. Eines davon hat große Ähnlichkeit mit Susi aus dem Disneyfilm „Susi und Strolch“.
  • Ihr Soul Gem ist der Einzige, den man nie als Ring sieht.
  • Sie und Homura haben eine gemeinsame Vorliebe für Katzen.
  • Aoi Yūki (Madokas Synchronsprecherin) mag Kyōko sehr gerne – sogar so gerne, dass sie sie am liebsten heiraten würde.
    • In einem Interview beschrieb Aoi ihre Liebe für das Magical Girl. Ai Nonaka (Kyōkos Synchronsprecherin) hinterfragte dieses Geständnis und informierte sie darüber, dass sie kaum etwas anderes tut außer essen. Sie gab sich damit zufrieden und erklärte, dass sie sich dann einfach verstellen würde.
      • Im selben Interview klang Chiwa Saitō (Homuras Synchronsprecherin) ziemlich genervt, und es wurde vermutet, dass sie wahrscheinlich neidisch sei. Aber die Frage ist: Auf wen ist sie neidisch?
    • Aois Worte in einem anderen Interview waren: „Kyōko-tan ist diejenige, die ich liebe. Sie ist einfach die Beste! Es ist so, als ob sie nicht einmal versuchen würde, cool zu sein. Aber sie IST es nun mal.“
    • Auf einer Bonus-CD kann man Madokas Synchronsprecherin bereits nach zwei Minuten von Kyōko schwärmen hören.
  • Sie versucht auch, ihren eigenen Harem zu verfassen.
  • Urobuchi gab in einem Interview bekannt, er hätte bei Aoi Yūki das Gefühl gehabt, dass sie für Madoka wie gemacht wäre. Damit meinte er, dass sie sich nicht dazu zwingen muss, sich in ihre Rolle hineinzufinden, und dass sie den Eindruck eines Hohlkopfes hinterlässt. Letzteres war aber positiv gemeint.
  • Madokas letzte Form ist als die Ultimative Madoka bekannt. Davor nannten Fans sie „MadoKami“, „Godoka“ oder „Madoka die Göttin“. Auf einem Design steht, dass sie als Waffe einen Shinai (ein Bambusschwert) oder Pfeile und Bogen verwendet.
  • Madokas Schuluniform ist ein Grade A Zettai Ryouiki.
  • Es wird auch verraten, dass Madoka am 3. Oktober geboren wurde. Ihr Sternzeichen ist von daher Waage.
    • Gen Urobuchi twitterte einmal, dass er diesen Tag als ihren Geburtstag ausgewählt hatte, weil damals ein Dokument unter dem Namen „Mahō Shōjō Apocalypse Madoka☆Magica Project“ kreiert wurde.
      • Das Projekt wurde unter dem Titel „Mahō Shōjo Mokushiroku Madoka☆Magica“ entwickelt.
  • Wenn man diesem Link folgt, kann man sie lachen hören: ウェヒヒヒwwww

BeobachtungenBearbeiten

Madokas CharakterisierungBearbeiten

„Ach Madoka, aus dir ist so ein braves Mädchen geworden. Du erzählst keine Lügen und tust auch sonst nichts Schlechtes. Du willst immer und jederzeit nur das Richtige tun. Deine Kindheit hast du erfolgreich bestanden.“

  • Madoka hat ein freundliches, aber ebenso naives Wesen. Sie ist sehr hilfsbereit und möchte stets anderen Menschen helfen. Das resultiert sich auch in ihren Beziehungen zu den anderen:
    • Homura gegenüber verhält sie sich stets nett und höflich, egal aus welcher Timeline sie kommt.
    • Sie hat Mami sehr verehrt und war zutiefst bestürzt, als diese starb.
    • Als Sayaka zum Magical Girl wurde, machte Madoka sich immerzu Sorgen um ihre Sicherheit und war bereit, alles zu tun, um sie zu beschützen.
  • Wenn Madoka die anderen mit ihren Vornamen anspricht, versucht sie immer, ein Suffix („-chan“ oder „-san“) an diese anzufügen. Es kann darauf hingewiesen werden, dass sie sich danach sehnt, ihnen näherzukommen. Die einzige Ausnahme ist Kyōsuke, weil sie es wegen Sayaka für keine gute Idee hält, ihm näherzukommen.
  • Madoka ist ein besonnener Mensch und noch dazu in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen. Das kann man sich anhand dieser Beispiele erschließen:
    • Als ihr gesagt wurde, dass Homura „rundum böse“ sei, glaubte sie das nicht. Stattdessen versuchte sie, sie zu verstehen.
    • Obwohl sie sich nicht wünschte, Mami wieder zu beleben, war sie bereit, sich selbst für ihre beste Freundin (Sayaka) zu opfern.
    • Sie versuchte, Kyōkos und Sayakas (unnötigen) Kampf zu verhindern. Letzterer schlug sie vor, Konflikte auszuhandeln, anstatt Gewalt zu verwenden.
    • Ohne auch nur das Wort Magie in den Mund zu nehmen, konnte sie sich bei ihrer Mutter Rat suchen.
    • Sie hat auch eine gute Menschenkenntnis. Das wird bewiesen, als sie zu Kyūbey sagt, die Inkubatoren seien selbst ein Feind der Menschheit, auch wenn sie einen guten Grund haben, Energie zu sammeln.
    • Bei Homuras „Enthüllung“ blieb sie ziemlich ruhig, und sie erinnerte Sayaka daran, sich nicht mit ihren Kameraden anzulegen.
    • Ihren letzten Grief Seed verwendete sie dafür, um Homura zu retten, damit diese ein tragisches Ende vermeiden konnte.
    • Sie wünschte sich etwas, das den Menschen durch ihre eigenen Informationen zugute kommen würde.
  • Der Unterschied zwischen Madokas und Sayakas Charakter ist deren Urteilsvermögen. Beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Aber Madoka fällt nicht so schnell Urteile wie Sayaka, denkt nach, bevor sie handelt, und sie kann besser mit der Wahrheit umgehen.
  • Laut Urobuchi machte er Junko zu einer starken Frau, damit sie jemanden in ihrem Leben hat, der sie stärker und mutiger machen würde.
    • Es ist gut möglich, dass Madoka sich aus dem Grund nutzlos fühlt, weil sie absichtlich Fehler macht, um sich mit ihrer eigenen Mutter zu messen.
      • Fans haben auch darüber spekuliert, dass sie nach Macht und Selbstlosigkeit strebe, damit sie sich nicht mehr so schlecht fühle. Kyūbey verwendet diese Tatsache, um sie dazu zu bekehren, sich mithilfe ihres schlechten Gewissens etwas zu wünschen. Er versucht, sie davon zu überzeugen, dass sie dadurch von jeglichen schlechten Gedanken befreit sei.
      • Ohne ihren Wunsch und ihre Erfahrung als Magical Girl würde sich ihr Charakter nie in den einer mutigen Heldin entwickeln. Allerdings hat sie durch ihre Erfahrung als Teenager den Mut entwickelt, ihre Ängste zu konfrontieren und sowohl Homura als auch die ganze Welt zu retten. Anstatt sich der Verzweiflung zu beugen und wegzurennen, wird sie erwachsener. Das wird in der elften Folge widerlegt.
  • In der sechsten Folge führen Junko und Madoka ein Gespräch darüber, wie schwierig es sei, das Richtige zu tun, selbst dann, wenn niemand falsch liegt. Ihre Mutter schlägt vor, sich gegen ihre Freundin zu stellen, damit diese das Problem lösen kann – auch wenn sie sie dafür hassen würde. In der elften Folge konfrontiert Junko Madoka. Letztere erinnert sie daran, dass sie ein braves Mädchen sei und zwar nie irgendetwas Falsches tue, aber es tun müsse. Sie weiß, was sie ihrer Familie damit antut, aber sie weiß auch, dass sie sich ihrer Mutter widersetzen muss, um sowohl ihre Familie als auch die Stadt zu retten. Damit gewann sie Junkos volles Vertrauen.
  • Auf der zweiten Drama CD wird erwähnt, dass Madoka früher schlechte Noten bekommen hat, aber auch, dass sich ihre Pflichten als Magical Girl mit ihren Schulpflichten mengen.
    • Es ist aber bekannt, dass sie trotzdem bessere Noten als Sayaka hat.
  • Entwicklung ihres Charakters: Es haben sich einige Fans darüber beschwert, dass Madokas Charakter schwach, kraftlos und nutzlos sei. Dass ihre Untätigkeit für die Tode ihrer Freunde verantwortlich sei. Allerdings sieht man später, dass diese Madoka das genaue Gegenteil von der ist, die man aus der zehnten Folge oder der zweiten Drama CD kennt. Durch Homura wurde eine radikale Veränderung eingeleitet, welche die Charaktere der beiden Mädchen umgekehrt hat. Dadurch wurde sie statt Madoka zur Protagonistin, bis gegen Ende der Serie ein Übergang eintrat, wodurch letztere zum Hauptcharakter wurde.

Wichtige HandlungssträngeBearbeiten

  • Folge 8: Kyūbey behauptete, Madokas Kräfte seien gottähnlich. Wenn sie es sich wünschen würde, könnte sie sogar das Universum komplett verändern.
  • Folge 10: In der ersten Timeline retteten sie und Mami Homura vor einem Familiar. Während ihres Kampfes gegen Walpurgisnacht starb sie. In der zweiten Timeline wurde Madoka das erste Mal zu einer Hexe, wodurch Homura die Verbindung zwischen Magical Girls und Hexen erläutert wird. In der dritten Timeline wurde Mami von ihr getötet. Einerseits war es, um Homura zu retten, andererseits lag es daran, dass Mami die Kontrolle verlor und Kyōko tötete. In dieser Timeline bat Madoka sie darum, die Zeit zurückzudrehen, um sie davon abzuhalten, zu einem Magical Girl zu werden. Ihre Kraft hatte sich nach jeder Timeline verbessert - in der ersten war sie ein ganz normales Mädchen, und später hatte sie genug Kraft, um Walpurgisnacht mit nur einem Schuss zu besiegen. Als Hexe war sie auch dazu in der Lage, den gesamten Planeten innerhalb von zehn Tagen zu zerstören.
  • Folge 11: Durch Homuras Kraft wurden mehrere Paralleluniversen miteinander verknüpft. Diese haben eines miteinander gemeinsam - Madokas Schicksal liegt in deren Händen. Mit jedem Neustart würde ein weiteres Universum kreiert werden, was sich erneut um sie dreht. Durch das angesammelte Karma ist ihre Kraft auch so gewaltig. Als Kyūbey die Geschichte der Magical Girls offenbarte, war sie ziemlich verletzt deswegen, und aus dem Grund wollte sie ihnen ihre Verzweiflung abnehmen.
  • Folge 12: Madoka wünschte sich aus eigenem Willen, alle Hexen aus jeder Timeline zu löschen. Dadurch wurde ein Paradoxon erschaffen, weil sie damit letztendlich ihre eigene Hexenform auslöschen würde, aber trotzdem noch existieren und andere Hexen zerstören müsste. Aus diesem Grund wiederum entkam sie ihrem Dasein als Menschen und wurde zur Ultimativen Madoka. Da sie in dieser neuen Realität nicht als Mensch existiert hat, erinnert sich außer Homura und - aus irgendeinem unerfindlichen Grund - ihr jüngerer Bruder Tatsuya keiner mehr an sie. Nachdem Sayaka ein Teil des „Kreislaufs“ geworden war, fing auch sie an, sich an Madoka zu erinnern. In dieser Folge entschuldigt sie sich bei ihrer Freundin dafür, dass sie ihr viele Schwierigkeiten bereitet habe. Man kann daraus interpretieren, dass sie anhand ihres Schicksals, in anderen Timelines zu einer Hexe zu werden, dazugelernt hat.

SpekulationenBearbeiten

  • Einige Fans sind der Ansicht, dass Mami Madoka in einer Timeline wahrscheinlich dazu überredet hat, sich einen riesigen Kuchen zu wünschen.
    • Allerdings ist diese Theorie fraglich. Denn wenn sich ihre Umstände dementsprechend nicht verändern würden, könnte man ihren eigentlichen Wunsch, Amy (die Katze) zu retten, immer noch anwenden.
  • Theoretisch besteht die Gefahr, dass ihre Kräfte als Hexe so gewaltige Ausmaße annehmen könnte, dass nicht nur die Erde, sondern auch das gesamte Universum zerstört werden würde.
    • Diese Theorie ist ZIEMLICH unwahrscheinlich. Aber wenn Kyūbeys Spezies versuchen würde, das Universum zu retten, würde sie nicht versuchen, es zu zerstören.
      • Er wiederum bemerkte in der vierten Timeline, dass er nicht gedacht hätte, wie stark Madoka eigentlich sein kann. Obwohl er in dieser Timeline wahrscheinlich weiß (und sich auch nicht darum schert), dass sie in ihrer Hexenform die Erde zerstören kann, wird er nicht das volle Ausmaß ihrer Kräfte kennen.
      • Durch ihren Wunsch, alle Hexen noch vor ihrer Geburt auszulöschen, ist sie dazu in der Lage, ihre eigene Hexenform auszulöschen - was man auch im Anime sehen kann.
  • Es wird angenommen, dass sich jeder ihrer Wünsche anhand deren Natur wendet. Angemerkt wird das in der elften Folge. Ihre Wünsche werden sich immer wenden, weil ihr Verlangen nach ihnen niemals ganz ihren Erwartungen entsprechen wird.
    • Es wurde auch darüber spekuliert, dass Madokas Wünsche sich wenden werden, selbst wenn ihr klar werden würde, dass sie selbstsüchtig oder falsch gehandelt hätte. Außerdem ist es ziemlich verdächtig, dass sie darüber nachdenkt, was sie tun muss, um Homura und die Stadt zu retten, und das, ohne direkt in die Arme der Hexe zu laufen.
  • Man kann sagen, dass Madoka über zwei Möglichkeiten verfügt, ihren Mut zu entwickeln. Die eine ist Kyūbeys Magie (welche auch der einfachste Weg ist), die andere hingegen ist um einiges schwieriger und schmerzhafter - hierbei handelt es sich um ihre qualvolle Lebenserfahrung, die sie durch ihre Freunde, ihre Familie und sogar durch fremde Menschen zu sehen bekommen hat. Aber der gewichtigste Charakter in ihrem Leben wäre ihre Mutter, weil diese im Gegensatz zu ihr weise, mutig und stark wirkt.
    • Auf der ersten Drama CD wird ausgesagt, Madoka habe, bis sie zu einem Magical Girl geworden ist, ein geringes Selbstvertrauen gehabt und ständig an sich selbst gezweifelt.
  • Der Anime versucht wohl zu zeigen, wie Madoka von Folge zu Folge erwachsener wird. Sie glaubt erst, dass die Welt eines Magical Girls gut, fantastisch und angenehm sei. Aber als sie erfährt, dass die Welt der Kämpferinnen nicht so gut ist, wie sie ursprünglich dachte, versucht sie, dieser zu entkommen und sich dabei der Realität zu entziehen. Während sie in der vorletzten Folge mit ihrer Mutter spricht, versucht sie, der hoffnungslosen Welt der Realität zu entfliehen und sich in den Bereich der Erwachsenen einzugrenzen. Sie erhofft sich, dass ihr jemand vorschlägt, erwachsen zu werden, anstatt sich wieder zu einem Kind zurückzubilden.
    • Diese Theorie ist allerdings falsch. Im Anime wird die sogenannte „Reife“ hauptsächlich als eine wichtige Metapher wiedergegeben: Verdorbenheit (Wenn wir nie verdorben wären, würden wir auch nie „ernst“ sein. Dasselbe gilt auch für unsere Vorstellungen: Wären sie nie verdorben, würden sie nur Naivität wiederspiegeln und nur Hoffnung, selbstlose Liebe und Leidenschaft zeigen). Wenn sie erwachsen werden würde, würde sie höchstwahrscheinlich zu einer Hexe oder einer Person mit einem geblendeten Herzen werden, welche weder mit anderen Menschen, noch mit den guten Dingen im Leben harmonieren kann (Hoffnung, selbstlose Liebe...). Aus dem Grund kann man zwar sagen, dass sie erwachsen wird, aber es ist schwer zu sagen, dass sie bereits erwachsen IST. Denn die meisten Erwachsenen werden nur so genannt, weil sie hauptsächlich verdorben sind. So gesehen kann man sagen, dass ihre Ernsthaftigkeit mit ihrer reinen Seele zusammenhängt. Notwendig ist das aber nicht, und man sollte in Bezug auf den Anime keine Wörter verwenden, die mit „Reife“ zusammenhängen – „erwachsen“ wäre ein gutes Beispiel dafür. Madoka tut alles für die Hoffnung und aus gutem Willen, und zwar nicht, weil sie sich dafür verantwortlich fühlt, sondern, weil sie denkt, es ist das Richtige.
  • Mit dem lateinischen Wort „Puella“ beschreibt Kyūbey im Anime die Magical Girls. So, wie er es ausgedrückt hatte, sprach er von einem unreifen Mädchen. Nebenbei erwähnte er, dass diese Mädchen als Hexen „aufwachsen“, womit auch angedeutet wurde, dass die Ernsthaftigkeit zu Dunkelheit und Schmerz werden würde. Das „Erwachsenendasein“, auf welches im Anime Bezug genommen wird, bezieht sich hauptsächlich auf die dunkle Seite der Menschheit.
    • Die „Reife“ beschreibt hier im Wesentlichen die Verdorbenheit eines jugendlichen Mädchens. Kyūbey versucht, die Dunkelheit und die egoistische Natur von Magical Girls aufzudecken, indem er sein Verfahren während der Verwandlung in eine Hexe näher erläutert. Diese Mädchen verführt er, weil sie die harte Wahrheit der Welt noch nicht herausgefunden bzw. erfahren haben. Deren Leben zerstören ihre Idealvorstellungen eines Magical Girls (z.B. bei Kyōko Sakura). Selbst wenn Madoka zu einer Hexe werden würde, wäre dies eine Aussage für die fehlerhafte Art der Menschheit. Aber auch wenn es Hoffnung geben würde, würde die Ultimative Madoka sich opfern, um ihr Gegenstück (die Hexe) zu besiegen. Dieses neue Wesen würde sich dann in eine viel ernstere Madoka entwickeln. Der Grund für diese Veränderung wäre ihr Wunsch, welcher mit der Führung von Selbstreflexion und weisen Vorschlägen von anderen ihren Teil als erwachsenes Mädchen widerspiegele. Alle vorherigen Versionen von ihr schlugen fehl, weil sie nicht die Ernsthaftigkeit in ihren Wünschen erkannt haben – sie entschieden sich vielmehr für sie, weil sie aus der Sicht eines kleinen Kindes gedacht haben, welches noch nicht wirklich die Welt begreift. Ihre neue Version trägt die Hoffnungen und Träume aller Magical Girls bei sich, und nicht nur ihre eigenen. Allerdings muss sie als Erwachsene erlöschen und vielen anderen Mädchen helfen, indem sie ihnen ihre Unreinheiten abnimmt. Sie weiß gut, dass sie diese nicht im Stich lassen könne, egal wie sehr sie ihre Familie und Freunde vermisse. Diese Madoka hat nun einen gewissen Sinn für Reife und Verantwortung entwickelt. Der Prozess, zu einem besseren Menschen zu werden, verlangt, dass sie die Merkmale, die mit dem Erwachsenwerden kommen, erben muss. Was nicht heißt, dass sie nicht automatisch erwachsen wird – es bedeutet nur, dass sie keinen Sinn für Reife entwickeln kann, wenn sie vorher nicht die Grundlagen des Erwachsenwerdens erlernt hat. Im Anime gibt es nicht ausschließlich Reife und das Erwachsendasein. Man kann erwachsen werden, ohne Reife zu erlernen, aber man kann keine Reife erlernen, wenn man erwachsen wird. Ein gutes Beispiel ihrer Reife ist, dass sie die Hoffnungen und Träume der Magical Girls respektiert und weder ihre Wünsche, noch ihre Tode ungeschehen macht. Ein weiteres Beispiel dafür ist, dass sie den Bedarf eines Systems akzeptiert, welches das Universum repariert. Ihr System ist nicht perfekt, aber sie versucht, es anzupassen, damit es gerechter ist. Sie akzeptiert die Welt, so wie sie ist und versucht, sich darauf einzustellen. Daran merkt man, dass sie so langsam erwachsen wird.
      • Madoka wird nicht so wie Junko werden. Klar, beide haben ein gutes Herz, aber ihre Mutter ist nun mal auch verdorben. Nur die Seele eines jungen Mädchens wie sie kann wirklich rein sein. Keines dieser Mädchen ist wirklich egoistisch. Jeder – einschließlich der Menschen, die wirklich selbstlos sind – hat solche Wünsche, aber deswegen müssen sie nicht direkt so sein. Im Anime sind die Magical Girls diejenigen, die noch viel selbstloser sind als die meisten, weswegen sie auch die reinsten Seelen haben. Die Verdorbenheit bezieht sich hier nicht nur auf die der jungen Mädchen, sondern auf jeden einzelnen Menschen unseres Planeten. Der Anime zeigt uns, dass die „Reife“ in unserer Welt essentiell verdorben ist. Zuerst waren die Menschen naiv, und ihre reinen Seelen waren mit Hoffnung, selbstloser Liebe und Leidenschaft gefüllt, aber letzten Endes wurden sie zu verdorbenen „Erwachsenen“. Diese sind im Wesentlichen Kreaturen, Hexen oder Menschen, deren Herzen geblendet sind. Diejenigen mit den reinsten Seelen (im Anime sind es die Magical Girls) sind auch diejenigen, die den größten Schaden und die schlimmste Verdorbenheit der Gesellschaft aufnehmen (die die Dunkelheit absorbieren), und sie werden auch durch ihre Verwandlung in eine Hexe verdorben. Und die, deren Seelen nicht so rein sind, würden letztendlich zu Erwachsenen (also zu Menschen mit geblendeten Herzen) oder zu hexenähnlichen Kreaturen werden. Madokas Herz schwingt mit der Hoffnung mit, weil es das ist, was sie antreibt, und nicht irgendwelche bewussten Gedanken. Gewissermaßen kann man es so formulieren, dass nur das wahr ist, was sich tief in unserem Inneren befindet. Jedes Wort ist sozusagen falsch, da sie nie wirklich beschreiben können, wie sich unser Herz (unser Unterbewusstsein) anfühlt.
        • Man kann hiermit aber auf einen Widerspruch hinweisen. Wenn die Reinheit von Madokas Seele die anderen retten kann – was macht dann eins der anderen Mädchen? Wenn sie so rein ist und ihr Grund, zu einer Hexe zu werden, mit der Verdorbenheit, die ihr Herz beschmutzt, zusammenhängt, würde sich irgendetwas verändern? Wenn Magical Girls nicht egoistisch sind, macht das sie zu selbstlosen Menschen? Und wenn das wiederum so ist, kommt die Frage auf, wieso sie nicht über ihre eigene Verdorbenheit hinwegkommen können. Man kann nicht selbstlos und egoistisch zur selben Zeit sein, das ist ein Widerspruch für sich. Egoistisch sein bedeutet nicht automatisch, dass man schlecht ist. Es bedeutet, dass man für seine eigenen Bedürfnisse und Forderungen steht, und dass man sie subjektiv betrachtet. Mami zum Beispiel wollte leben, aber dadurch, dass sie zum Zeitpunkt ihres Wunsches nicht daran gedacht hat, ihre Familie zu retten, bereute sie ihre Entscheidung. Sayaka wiederum wollte Kyōsuke heilen, weil er ihr leidtat. Jedoch gestand sie sich viel zu spät ihre Liebe zu ihm ein. Aus dem Grund weiß Kyūbey, dass jeder Wunsch verdorben wird, weil er durch seine eigene Logik verdreht wird.
          • Diese Makel führten dazu, dass die Mädchen egoistisch handeln – sprich, durch sie wurde ihre Hoffnung verblendet, und ihre Trauer und Verzweiflung fingen an sie zu übermannen. Zwar hat Madoka auch egoistische Wünsche, aber diese gingen schnell in ihrem Herzen unter. Das hängt damit zusammen, dass sie solange machtlos sind, bis sie von der Dunkelheit der Hexe verdorben wird, die sie besiegt hatte. Es liegt nicht daran, dass die Mädchen nicht im Geringsten egoistisch sind – vielmehr liegt es daran, dass sie im Grunde selbstloser sind als die meisten. Das wiederum hängt damit zusammen, dass sie das Bedürfnis verspüren, ihre Herzen zu beschützen. Werden sie von der Dunkelheit geblendet, passiert dasselbe mit ihrer guten Seite, und sie werden zu Hexen. Man kann zur selben Zeit selbstlos und egoistisch sein, da wir sowohl Selbstlosigkeit (das Verlangen, jemanden zu beschützen) als auch Egoismus verspüren können, und wenn die Dunkelheit einen blendet, würden diese beiden Eigenschaften kollidieren. Am Ende würde dann (vielleicht) die Dunkelheit gewinnen. Man kann sich allerdings diese Sätze vor Augen führen: „Egoistisch sein bedeutet nicht automatisch, dass man schlecht ist. Es bedeutet, dass man für seine eigenen Bedürfnisse und Forderungen steht, und dass man sie subjektiv betrachtet.“
          • Im Gegensatz zu Sayaka wird Madoka nicht durch die Wendung ihres Wunsches verdorben. Es ist gut möglich, dass ihr Wunsch sich nicht vor ihrer Verwandlung in eine Hexe wendet, sondern erst danach. Weswegen man auch sagen kann, dass sie möglicherweise nicht ihre Verwandlung verursacht. Kyokos Wunsch hingegen ist ziemlich harmlos, und die Tatsache, dass er sich trotzdem wendet, hat nichts mit ihrem Egoismus zu tun. Was ihn gewendet hat, waren gewissermaßen ihre Zweifel. Somit können gut gemeinte Wünsche manchmal niemandem helfen.
            • Das ist allerdings widersprüchlich. Laut Kyūbey wenden sich alle Wünsche immer, weil sie nie die Erwartungen derjenigen erfüllen, die sie sich gewünscht haben. Das ist teilweise auch der Grund, weswegen die Magical Girls sich in Hexen verwandeln. Widergegeben wird das in der elften Folge. Es sei denn, man böte einen Gegenbeweis an, was allerdings sehr unwahrscheinlich ist. Bei Kyōko war es so, dass ihr Wunsch harmlos war und eigentlich ihrem Vater helfen sollte. Doch ihr wurde erst im Nachhinein klar, dass sie ihn gar nicht nach seiner Meinung gefragt hatte.
  • Man kann darüber argumentieren, dass nicht nur die schlechten, sondern auch die guten Seiten der Menschheit erläutert werden – sprich, dass es immer Hoffnung gibt, egal wie schlecht es auch aussieht. Anstatt dass sie auf die Welt zurückkehrte, beschloss sie, diese zu retten. Wenn die Welt verdorben ist, gehen ihre Aktionen über die Rettung hinaus. Stattdessen opferte Madoka sich selbst, um sie in etwas Besseres zu verwandeln. Die neue Welt ist nicht perfekt, sie ist nach wie vor mit Makeln und Verdorbenheit verpestet. Aber sie ist trotzdem gerechter und harmloser als vorher.
    • Wenn man sagt, die Welt gehe immer schneller den Bach hinunter, bedeutet es nicht, dass die Situation aussichtslos ist. Es bedeutet nur, dass sie sich automatisch selbst zerstört, wenn sich nichts verändert. Aber wie Madoka es bereits gezeigt hat, gibt es immer Hoffnung – sie kann die Dunkelheit erschüttern und das Universum verändern. Dadurch kann auch die Menschheit gerettet werden.
  • Anders als die Reife, die man als Erwachsener erlangt (welche im Prinzip verdorben ist), ist Madokas die richtige. Wörter, die mit diesem Wort in Verbindung gebracht werden (wie z.B. „erwachsen“ oder „Erwachsendasein“), haben im Anime eine negative Bedeutung (und im Grunde genommen auch im wirklichen Leben). Wir sollten also lediglich sagen, dass sie „erwachsen wird“.
    • Der Anime soll nicht versuchen, das Erwachsenendasein anzugreifen, aber er soll die Makel einer grausamen Welt illuminieren, in der Kinder aufwachsen müssen. Er soll vielmehr versuchen, die ernsthaften Probleme der Welt zu offenbaren und Mädchen wie Madoka, Mami und Sayaka herausfordern, sich ihr zu stellen.
      • Es wird angenommen, dass der Anime eigentlich die dunkle Seite des sogenannten „Erwachsenendaseins“ darstellt.

GalerieBearbeiten

Eigentliche ZeichnungenBearbeiten

PrototypenBearbeiten

ScreenshotsBearbeiten

Madoka als normales MädchenBearbeiten

Madoka als Magical GirlBearbeiten

Madoka als HexeBearbeiten

FanartBearbeiten

SonstigesBearbeiten

Madokas WaffeBearbeiten

Madoka als Figma und NendoroidBearbeiten

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