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Kannst du dich deinen wahren Gefühlen stellen?

(本当の気持ちと向き合えますか?)

Madoka7-1-
Information
Erstausstrahlung 17. Februar 2011 (in Japan)

27. März 2013 (in Deutschland)

Drehbuch Gen Urobuchi
Storyboard Masayoshi Nishita
Regisseur Satoaki Kidokoro
Drehbuchautor Ryō Kobayashi; Tomoaki Kado
Vorherige Folge Folge 6: Was ihr tut, ist nicht richtig
Nächste Folge Folge 8: Ich bin wirklich blöd
„Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich will mich nicht noch länger selbst belügen. Aber wie sieht es mit dir aus, Sayaka? Kannst du dich deinen wahren Gefühlen stellen?“ - Hitomi Shizuki

ÜberblickBearbeiten

Die Folge beginnt mit einer Konversation zwischen Sayaka und Kyubey. Sie ist empört darüber, dass er sie und Madoka wegen des Umzugs ihrer Seelen so angelogen hat. Er erklärt ihr daraufhin, dass er ihr angeboten hat, ein Magical Girl zu werden, und sie eingewilligt hat. Im Gegenzug musste sie ihr Leben der Hexenjagden widmen. Da sie ihn nie nach den Einzelheiten gefragt hat, hielt er es auch nicht für nötig, ihr das zu sagen. Er fügt hinzu, dass das Bewusstsein eines Magical Girls vom Körper getrennt ist. Dadurch ist sie in der Lage, Schmerzen zu ertragen, an denen ein normaler Mensch zerbrechen würde. Als er ihr Soul Gem berührt, verspürt sie solche Schmerzen, als würde sie von einem Speer durchbohrt werden. Dies sollte eine Art Demonstration sein, wie sich der Schmerz anfühlt, ohne dass ihre Seele im Soul Gem verlagert wäre. Sie bricht zusammen und verdreht sich einige Sekunden lang auf dem Boden. Allerdings merkt er an, dass sie den Schmerz komplett ignorieren kann, wenn sie will. Dadurch verlangsame sich aber ihre Heilungszeit.

Am nächsten Tag bemerkt Madoka Sayakas Abwesenheit und fängt an sich Sorgen zu machen. Während der Mittagspause trifft sie Homura auf dem Schuldach. Sie fragt diese, warum sie weder ihr noch Sayaka von der wahren Natur des Soul Gems erzählt hat. Homura erklärt ihr, sie habe es vorher bei anderen versucht, doch diese wollten ihr alle nicht glauben. Erneut weist sie Madoka daraufhin, sich nicht in die Kämpfe ihrer besten Freundin einzumischen. Sie fügt hinzu, dass sie Dankbarkeit keineswegs mit Verantwortung verwechseln sollte, auch wenn Sayaka ihr Leben gerettet hat. Homura erklärt Madoka, dass ein Magical Girl, welches den Pakt mit Kyubey geschlossen hat, ein Wunder empfängt, das gut mehr als ein Leben wert sein könnte. Auch wenn sie ihr ganzes Leben damit verbrächte, sich um Kyōsuke zu sorgen, hätte er nie die Chance gehabt, wieder die Geige spielen zu können. Kyubey erfülle das Unmögliche, und somit bestehe für die Magical Girls der Pakt darin, für den Rest ihres Lebens gegen Hexen zu kämpfen. Madoka fragt, ob es irgendeine Möglichkeit gäbe, das zu beenden. Ihr wird freiheraus gesagt, sie solle ihre Freundin aufgeben. Sie fragt Homura, wie sie so kaltherzig sein kann, worauf sie antwortet: „Tja, vielleicht liegt es ja daran, dass ich aufgehört habe, ein menschliches Wesen zu sein.“

In der Zwischenzeit hat sich Sayaka in ihrem Bett verkrochen und ist wegen ihrer Zuneigung zu Kyōsuke aufgewühlt. Sie erhält per Telepathie eine Nachricht von Kyoko, die vor ihrem Haus steht und eine Tüte Äpfel in der Hand hält. Diese sagt ihr, sie möchte mit ihr reden. Sayaka willigt ein, und beide gehen zu einer verlassenen Kirche. Dort angekommen, fragt sie Kyoko, warum sie hergebracht wurde. Diese bietet ihr einen Apfel an, den sie aber wegwirft. Wütend marschiert sie auf Sayaka zu, hebt sie an ihrem Kragen hoch und droht ihr, ja kein Essen zu verschwenden. Nachdem Kyoko sich beruhigt hat, erzählt sie von ihrer Vergangenheit, und davon, wie sie zu einem Magical Girl geworden ist. Als sie jünger war, ist ihr Vater ein Priester gewesen. Jedoch fingen seine Predigen an sich von den eigentlichen kirchlichen Lehren abzuschweifen, weswegen er aus der Kirche verbannt wurde. Dadurch wurden sie und ihre Familie arm, und sie hasste es, dass niemand ihrem Vater zuhören wollte. Also entschied sie sich, mit Kyubey den Pakt zu schließen und zu einem Magical Girl zu werden. Sie erhoffte sich, dass die Menschen ihrem Vater dadurch zuhören würden. Der Wunsch wurde wahr, und viele Menschen kamen daraufhin zu seinen Messen. Im Gegenzug kämpfte sie im Namen ihres Wunsches gegen die Hexen, und sie glaubte daran, dass sie und ihr Vater damit die Welt verändern könnten. Irgendwie hat ihr Vater jedoch Wind von ihrem Wunsch bekommen und davon, dass die Leute, welche zu seinen Gottesdiensten erschienen, nicht aus dem Glauben dort hingegangen sind, sondern aus Magie. Er bezeichnete seine Tochter als eine Hexe, die die Seelen aller Männer in Versuchung führen würde. Durch diese Erkenntnis brach er zusammen, und eines Nachts brachte er sich und ihre Familie eines Nachts um. Nur sie selbst wurde am Leben gelassen.

Als Kyoko mit ihrer Geschichte fertig ist, fragt Sayaka sie, warum es ihr so wichtig war, ihr von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Darauf antwortet sie, dass sie denselben Weg geht, den sie von Anfang an gegangen ist. Sie möchte Fehler vermeiden, weswegen sie auch für sich selbst, anstatt für andere, leben möchte. Sayaka entschuldigt sich bei ihr, weil sie sie falsch verstanden hat. Aber sie informiert Kyoko darüber, dass sie nie zögern würde, sich etwas für jemand anderen zu wünschen, und dass sie stark daran glaubt, ihre Kräfte zu verwenden, um andere zu retten und ihnen das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. In einem Moment der Selbstgerechtigkeit fragt Sayaka Kyoko, woher sie die Äpfel hat. Diese antwortet nicht, weswegen sie annimmt, dass die Äpfel Diebesgut sind. Sie dreht sich weg und erklärt, sie könne kein gestohlenes Essen akzeptieren und ihrem Angebot dankbar sein. Daraufhin verlässt Sayaka die Kirche und lässt eine enttäuschte Kyoko zurück.

Den Tag darauf geht Sayaka wieder mit Madoka und Hitomi zur Schule. Erstere macht sich Sorgen um sie, aber sie versichert ihr, dass es ihr gut geht. Außerdem kann Kyōsuke zum ersten Mal nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wieder zur Schule gehen. Madoka sagt Sayaka, dass sie ihn sehen sollte, aber sie lehnt diesen Vorschlag ab. Nach der Schule wird sie von Hitomi abgepasst und gefragt, ob sie sich in einem Café treffen könnten. Dort angekommen, gesteht sie ihr, dass sie schon seit längerer Zeit in Kyōsuke verliebt ist. Das erschreckt Sayaka, aber sie gibt ihr einen Tag Zeit, ihm ihre Gefühle zu gestehen, da sie weiß, dass sie auch etwas für ihn empfindet. Wenn sie es nicht schafft, wird Hitomi ihm ihre Liebe gestehen.

Als sich die Nacht nähert, geht eine deprimierte und verwirrte Sayaka auf Hexenjagd. Sie findet Madoka, welche draußen auf sie wartet. Diese fragt sie, ob sie sie begleiten kann, wodurch sie ihre Emotionen nicht mehr zurückhalten kann. Sayaka fängt an zu weinen und gesteht, sie habe es einen Moment lang bereut, zuvor Hitomis Leben gerettet zu haben, und dass sie als eine Heldenfigur versage. Sie meint, dass sie Kyōsuke niemals wieder begegnen könne, weil sie nur noch eine leere Hülle sei. Nebenbei ist sie emotional zerrissen und trauert sowohl dem scheinbaren Verlust ihrer Menschheit, als auch ihrer Chance nach, bei den Menschen zu sein, die sie liebt. Nachdem Madoka sie getröstet hat, erlangt sie ihre Fassung wieder, und beide machen sich auf den Weg.

Oben auf einem Gerüst beobachtet Kyoko eine Hexenbarriere, während sie ein Eis isst. Homura taucht leise hinter ihr auf und fragt sie, ob sie es Sayaka durchgehen lässt, den Gegner zu töten. Erst ignoriert Kyoko ihre Worte und erklärt Homura, es sei dieses Mal eine echte Hexe, die, wenn sie den Kampf verliert, einen Grief Seed fallen ließe. Allerdings murmelt sie vor sich hin, dass Sayaka den Kampf ruiniert. Die Szene wechselt zu ihr und Madoka, welche sich mit der Hexe in ihrer Barriere aufhalten. Die Hexe Elsa Maria sitzt in einer gebetsähnlichen Stellung und hält dabei eine Monstranz in ihren Händen. Sayaka bewegt sich auf die Hexe zu, welche sich mit schlangenähnlichen Tieren, knorrigen Ästen und Reben verteidigt. Ihre Verteidigungsmittel wehren das Magical Girl ab und verletzen dieses. Kurz darauf kommt Kyoko zu ihrer Rettung. Dieser wird gesagt, sie solle sich da raushalten. Erneut bewegt Sayaka sich auf die Hexe zu, schneidet dieses Mal an den Reben vorbei und erreicht ihren Gegner. Immer und immer wieder sticht sie auf die Hexe ein und fängt an wie verrückt zu lachen, während Blut in ihr Gesicht spritzt.

„Er (Kyubey) hatte Recht! Wenn man sich erst mal daran gewöhnt, ist der Schmerz ganz und gar verschwunden.“ - Das sind Sayakas letzte Worte, bevor sie die Hexe in zwei Teile schneidet. Das Bild wird schwarz, und man hört, wie Madoka fleht: „Hör auf. Bitte... hör auf.“

BeobachtungenBearbeiten

EndingBearbeiten

Die siebte Folge beinhaltet wie in allen Folgen (bis auf die erste, zweite und die vorletzte) das Ending Magia.

TriviaBearbeiten

  • In Japan wurde die siebte Folge am Freitag, den 18. Februar 2011 um 1.30 Uhr morgens ausgestrahlt (nach deutscher Zeitrechnung am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 17.30 Uhr).
    • In Deutschland wurde die siebte Folge am Mittwoch, den 27. März 2013 um 18.30 Uhr abends ausgestrahlt (nach japanischer Zeitrechnung um 2.30 Uhr morgens).
  • Die Sequenz des Openings ist wieder so, wie sie in der fünften Folge war. Im Gegensatz zu der Folge davor ist der Hintergrund nicht mehr so bunt.
  • Bevor wir eine Nahaufnahme von Sayaka in der Kirche sehen können, ist ein Engel in den Fenstern zu erkennen, der ein Schwert (Sayakas Symbol) in Kyokos Silhouette zu stoßen scheint.
  • Als Kyoko sich verwandelt, ähnelt ihr Soul Gem dem religiösen Symbol ihres Vaters.

SpekulationenBearbeiten

  • Kyubey spricht am Anfang der Folge über körperlichen Schmerz. Allerdings deutet Sayaka am Ende der Folge auf den Verlust des emotionalen Schmerz hin. Scheinbar kämpft sie gegen Hexen, um ihren emotionalen Schmerz zu verschließen, was zu riskanten Entscheidungen führen könnte.
  • Sayaka behauptet, sie habe Hitomi und Kyōsuke bereits verloren, weil sie sich mit ihren eigenen Worten als ein Zombie bezeichnet. Ironischerweise ist der Grund ihre Wunsches der gewesen, ihn zu heilen, und zu hoffen, mit ihm zusammenzukommen. Eigentlich hat sie mithilfe ihres Wunsches nur Hitomi dazu gebracht, ihm ihre Gefühle zu gestehen und sich dadurch emotional blockiert. Dadurch war sie nicht in der Lage, es ihm selbst zu sagen.
  • Die Szene, in der Kyoko einen Apfel anbietet, hat zwei unterschiedlich symbolische Meinungen. In Korea wird diese Frucht als ein Symbol der Entschuldigung angesehen, da das Wort für Apfel und Entschuldigung gleich geschrieben werden. Er repräsentiert auch die biblische Frucht des Wissens.
    • Kyoko bietet Sayaka einen Apfel an, während sie ihr vorschlägt, ein Leben im Egoismus zu leben. Doch letztere lehnt beides ab. Sayaka glaubt, dass Kyokos ichbezogene Philosophie falsch ist. Sie will auch den Apfel nicht haben, weil sie glaubt, er sei gestohlen worden. Kyokos Versuch, Sayaka mit einem Apfel und einem Weg des eigenen Überlebens zu verführen, kann so interpretiert werden, dass erstere sich wie die Schlange verhält, die Eva in die Verdorbenheit getrieben hat.
    • Indem Sayaka den kompromisslosen Pfad der Gerechtigkeit gewählt und den Apfel weggeworfen hat, der eine Entschuldigung sein sollte, verschwendet sie nicht nur Essen. Sie verzichtet auch auf Kyokos Vorschlag der Versöhnung und Reue. Sayaka wählte die Reinheit und Ehre auf Kosten der Erlösung und Wichtigkeit der menschlichen Beziehungen. Sie weigert sich, Sünden zu tolerieren oder zu vergeben - sich selbst eingeschlossen -, und sie ist entschlossen, ihren Weg bis zum bitteren Ende zu gehen und weiterzukämpfen, egal was es kosten würde.

GalerieBearbeiten

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